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EWA FEDOROWICZ

Managementrainerin mit Kernkompetenzen
Cultural Intelligence und interkulturelles Management

Kurzbiographie

Mag. Ewa Fedorowicz, MA, Jg. 1957, studierte Jus in Polen, danach Politikwissenschaft, Pädagogik und Psychologie in Österreich. Ihren Master of Arts machte sie an der Donau Universität in Krems im Bereich interkulturelle Kommunikation.

Seit 1981 lebt und arbeitet die gebürtige Polin mit russischen Wurzeln in Salzburg. Projektmanagement Erfahrung im osteuropäischen Kulturraum bei der Vermarktung von Multimedia Wettbewerben, Vortrags- und Seminartätigkeit im Bereich Sprach – und Kulturvermittlung und Trainingstätigkeit in der Erwachsenenbildung– das sind die prägenden Bausteine ihres Berufslebens.

1998 startete sie ihre Karriere als Erwachsenenbildnerin und Trainerin mit Kernkompetenz interkulturelle Kommunikation, seit 2003 im eigenen Unternehmen als Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt interkulturelles Management für Osteuropa. Sie arbeitet für Unternehmen, Verbände und internationale Seminaranbieter in Österreich, Deutschland und Polen.

Einen zweiten beruflichen Standbein hat Ewa Fedorowicz als Sprachdozentin für Russisch und Polnisch. Seit 2002 ist sie Lehrbeauftragte für Russisch an der Fachhochschule Salzburg, darüber hinaus für Russisch und Polnisch am WIFI in Salzburg.
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LEBENSKULTURELLER HINTERGRUND

Der Anfang: auch diesem wohnt ein Zauber inne
Wie kommt jemand zu den Themen Cultural Intelligence, interkurkulturelle Kommunikation und interkulturelles Know-how für Osteuropa? „Bereits in der Kindheit...“– der viel bemühte Spruch trifft auch auf meine Arbeit und mein Leben zu.

Die ersten 24 Jahre meines Lebens verbrachte ich in der Gegend um Danzig in Polen.In dieser Region trafen immer Bevölkerungsgruppen aus verschiedenen Kulturen aufeinander, und oft war es eine schwierige, nicht selten eine tragische Nachbarschaft. Diese Koexistenz der deutschen, polnischen und kaschubischen Elemente in der Kultur hat auch meine Leben besonders stark geprägt.
Ich wuchs in der Familie meiner russischen Großmutter auf, die nach dem Krieg aus Russland nach Polen emigriert war und wurde schon in der frühesten Kindheit mit der russischen Sprache konfrontiert. Daher sind viele meiner Bezugspunkte polnisch, russisch und deutsch.

Grenzen überschreiten
Mit 24 kam ich nach Österreich. Als Fremde stand ich zuerst am Rande der Gesellschaft, hatte aber dadurch die Möglichkeit mein Umfeld genau zu beobachten, neue Perspektiven und Horizonte zu entdecken, eine neue Sprache und Kultur kennen zu lernen.

In dieser Zeit habe ich gelernt Brücken zwischen den eigenen und fremden Gefühls- und Denkwelten zu schlagen. Aus diesen Erfahrungen entstand auch mein Lebensthema: Cultural Intelligence. Diese persönlichen Erlebnisse wurden durch Ausbildung und berufliche Erfahrungen verfeinert.

Nach Beratungstätigkeit für Flüchtlinge und Projekten zur Gründung von Unternehmen von Frauen kam ich als Projektmanagerin zur Salzburger Forschungsgesellschaft. Dort befasste ich mich mit Planung, Gestaltung und Ausführung aller Direktmarketing-Maßnahmen in Osteuropa für einen europäischen Multimediawettbewerb. In dieser Zeit begegnete ich Menschen aus allen osteuropäischen Ländern und konnte dabei wertvolle Erfahrungen sammeln. Ich war für beide Seiten, Österreicher und Osteuropäer, als „Kulturdolmetscherin“ und „Brückenbauerin“ tätig.

Neue Horizonte und Perspektiven
Schon 1996 merkte ich: Viele Organisationen, Unternehmen und Geschäftsleute in Österreich sind in Fragen der Geschäftskulturen, Mentalitäten und Sprachen in Osteuropa unsicher. So entstand 1998 aus diesen Erfahrungen die Idee, interkulturelle Trainings und Seminare mit Focus auf Osteuropa anzubieten.

Dabei zeigte sich schnell, dass das Interesse an interkultureller Kommunikation nicht nur auf Auslandsentsendung begrenzt ist. Vielmehr war es der Wunsch eine überfachliche Kompetenz zu erwerben, die befähigt in interkulturellen Geschäftsbeziehungen rund um die Welt erfolgreich zu sein. Gefragt war Cultural Intelligence. 2003 entwickelte ich Trainings- und Beratungsleistungen, die Cultural Intelligence und ihre Anwendbarkeit für Geschäftsbeziehungen in Osteuropa stellen.

Faszination „Cultural Intelligence“

Cultural Intelligence bedeutet für mich: die kulturellen Unterschiede in kreatives Potenzial zu verwandeln und es für Karriere und Erfolg nutzbar zu machen. So mache ich mir zur Aufgabe, Unternehmen und Organisationen neue Perspektiven mit cultural intelligence aufzuzeigen. Perspektiven, die auf interkulturellen Wissen, Bewusstsein und Handeln basieren und die Zukunft gerichtet sind. Erst mit dieser Sichtweise lassen sich wegweisende Strategien entwickeln und interkulturelle Geschäftsbeziehungen ertrag- und erfolgreicher gestalten. Und in  diesem Sinne sehe ich auch meine Arbeit. Menschen zu befähigen, sich der kulturellen Intelligenz zu bedienen.

Es lohnt sich neue Wege zu gehen!

Mit bester Empfehlung

Ewa Fedorowicz

 

Impressum -  Copyright by Ewa Fedorowicz